Heute in der "SZ":

Zitat:

Königstein/Rosenthal-Bielatal; Dienstag, 29.01.2013

Teichmann dämpft Fusions-Erwartungen

Der parteilose Königsteiner Stadtrat Ivo Teichmann warnt seine Nachbarkommune Rosenthal-Bielatal in der Debatte über die geplante Eingemeindung vor überzogenen Erwartungen. Bei nüchterner Betrachtung sei festzustellen, dass auch Königstein keine reiche Kommune mehr sei, sagt er.

Die Befürworter einer Eingemeindung hatten stets argumentiert, durch den Gang nach Königstein werde sich für Rosenthal-Bielatal mehr bewegen lassen, als die Gemeinde im Alleingang schaffen könne. Vor allem vom Ausbau der touristischen Infrastruktur erhofft man sich in Rosenthal-Bielatal Entwicklungsmöglichkeiten – sieht sich aber kaum mehr imstande, das nötige Geld dafür aufzubringen.

Auch Königstein könne sich vieles nicht mehr leisten, sagt Teichmann. Umso wichtiger sei es, die geplante Kommunalehe in Ruhe vorzubereiten. Die Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass sich niemand über ihre Interessen hinwegsetzt. Im Vorfeld des Bürgerentscheids müsse jedem klar sein, zu welchen Bedingungen die Eingemeindung vollzogen werden soll.

Der Bürgerentscheid ist auf den 24.März angesetzt. Laut Kommunalrecht wird er innerhalb eines Vierteljahres fällig, nachdem er beschlossen wurde. (SZ/hla)

Zitat Ende

Nichts Neues, was da der parteilose Ivo Teichmann sagt. Ich meine aber auch, dass man alle Fakten nüchtern betrachten und sich nicht nur vom vermeintlichen Geldsegen blenden lassen sollte. Dazu noch mal ein Zitat aus selbiger Zeitung vom 05.01.2013:

Zitat:

Reinhardtsdorf-Schöna; Samstag, 05.01.2013

„Ich sehe mich als Kümmerer“

Am 3.März wird in der Gemeinde unterhalb des Zirkelsteins gewählt. Olaf Ehrlich bewirbt sich um eine zweite Amtszeit.
...
Was haben Sie trotz der Schwierigkeiten erreichen können?

Das Beste aus meiner Sicht ist, dass unsere Gemeinde noch existiert, dass es ein aktives Ortsleben gibt. Von Waltersdorf oder Porschdorf hat man nach der Fusion mit Bad Schandau praktisch nichts mehr gehört. Kurzfristig gibt es zwar Geld, aber anschließend löst sich das alles schnell in Wohlgefallen auf. Wir hingegen haben vieles geschafft: In Kleingießhübel sind die Straßen erneuert worden, der marode Kindergarten hat ein neues Dach bekommen, ebenso eine frische Fassade und einen Spielplatz.
...
Zitat Ende

Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.

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